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Vom Wunsch zum Ziel: Warum gute Ziele der Motor deiner Motivation sind

9. Okt.
4 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Okt.

Motivation fällt nicht vom Himmel. Im Personal Training gehört es zu meinen wichtigsten Aufgaben, meine Kundinnen und Kunden zu führen und zu motivieren. Und das beginnt nicht erst bei der ersten Kniebeuge, sondern viel früher: beim Definieren des richtigen Ziels.


In diesem Artikel erfährst du, warum ein Wunsch noch kein Ziel ist, wie du Ziele so formulierst, dass sie dich wirklich antreiben, und wie wir im Personal Training in Basel gemeinsam daran arbeiten.


Wunsch oder Ziel? Ein kleiner, aber entscheidender Unterschied

Schon im ersten Gespräch trennen wir klar zwischen Wunsch und Ziel. Das klingt nach einem Detail, entscheidet aber darüber, ob du ins Handeln kommst.


Ein Wunsch ist etwas, das man gerne hätte, aber ohne Verpflichtung. Man hofft, dass es sich von selbst ergibt, durch Glück oder günstige Umstände. Selbst etwas verändern muss man dafür nicht. Genau deshalb bleibt ein Wunsch oft ein Wunsch.


Ein Ziel ist konkret. Es ist etwas, das ich selbst erreichen kann und will. Auf ein Ziel arbeite ich aktiv hin: Ich plane es und setze die Schritte selbst um.


Ein Beispiel:

  • Wunsch: «Ich wäre gerne fitter und hätte weniger Rückenschmerzen.»

  • Ziel: «Ich trainiere ab nächster Woche zweimal pro Woche Kraft und kann Ende März meine Einkaufstaschen ohne Rückenschmerzen in den dritten Stock tragen.»


Der Wunsch bleibt ein schöner Gedanke. Das Ziel sagt dir, was du tun musst und woran du merkst, dass du angekommen bist.



Warum du deine Ziele aufschreiben solltest

Wer ein Ziel konkret formuliert, setzt sich ernsthaft damit auseinander. Sobald es schriftlich festgehalten ist, richtet sich der Fokus wie von selbst darauf aus.


Ziele haben eine grosse Kraft. Genau deshalb ist es wichtig, sie präzise zu formulieren. Das Aufschreiben weckt positive Emotionen, und diese motivieren dich, die nötigen Schritte tatsächlich anzupacken. Aus «irgendwann» wird «ab Montag».


So erreichst du dein Ziel


  • Spezifisch: Was genau willst du erreichen? Nicht «fitter werden», sondern «10 Liegestütze am Stück schaffen».

  • Messbar: Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast?

  • Attraktiv: Das Ziel muss dir persönlich etwas bedeuten. Nur dann trägt es dich auch an müden Tagen.

  • Realistisch: Es soll dich fordern, aber nicht überfordern.

  • Terminiert: Bis wann willst du es erreichen?


Setzt sich jemand ein zu grosses oder unrealistisches Ziel, nehme ich es nicht einfach so hin. Gemeinsam schauen wir, was dahintersteckt, und zerlegen es in machbare Etappen. Der Traum darf gross bleiben, der nächste Schritt muss aber erreichbar sein.


Ziele sichtbar machen und visualisieren

Ein Ziel, das in der Schublade liegt, verliert schnell an Kraft. Deshalb ist es wichtig, es sich immer wieder vor Augen zu führen und es dir bildlich vorzustellen. So kannst du vorgehen:


Aufschreiben: Schreib dein Ziel in einem Satz auf, in der Gegenwartsform, als hättest du es schon erreicht. Zum Beispiel: «Ich trage meine Enkelin mühelos die Treppe hoch.»


Sichtbar platzieren: Hänge den Zettel an den Badezimmer Spiegel, an den Kühlschrank oder mach ihn zum Sperrbildschirm deines Handys.


Ein Bild dazu: Such dir ein Foto, das dein Ziel verkörpert, etwa von deinem Lieblingswanderweg, dem Golfplatz oder einer Erinnerung, die du wieder erleben willst.


Zwei Minuten täglich: Schliess morgens und abends die Augen und stell dir den Moment vor, in dem du dein Ziel erreichst. Wo bist du? Wie fühlt sich dein Körper an?


Fortschritt festhalten: Hake jede Trainingseinheit in einem Kalender ab. Eine wachsende Reihe von Häkchen motiviert enorm.


Aus dem Kundenalltag: zurück auf den Golfplatz

Ein Kunde kam mit so starken Schulterschmerzen zu mir, dass schon das Anheben eines Glases vom Tisch wehtat. An Training mochte er kaum denken. Also haben wir zuerst gesucht, wofür er sich wirklich anstrengen will. Die Antwort kam schnell: Er wollte zurück auf den Golfplatz. Daraus haben wir drei Ziele gemacht, die aufeinander aufbauen:


Zeitraum

Ziel

Langfristig (in ca. 6 Monaten)

Wieder 9 Loch Golf spielen, ohne Schulterschmerzen

Mittelfristig (in 8 bis 12 Wochen)

Die Schulter durch zweimal wöchentliches Krafttraining kräftigen und stabilisieren.

Kurzfristig (in den nächsten 3 Wochen)

Viermal pro Woche 10 Minuten Mobilisations- und Reha-Übungen zu Hause durchführen

Das Bild, bald wieder auf dem Golfplatz zu stehen, hat ihm enorm geholfen. Es gab seinen Übungen einen Sinn und motivierte ihn, auch an mühsamen Tagen dranzubleiben.


Nach drei Wochen war die Schulter bereits so viel besser, dass das Anheben des Glases wieder gut ging. Die Übungen hatten angeschlagen, und das erste Etappenziel war erreicht.


Ziele sind kein Vertrag, sondern ein Kompass

Ein Ziel ist nicht in Stein gemeisselt. Im Personal Training frage ich regelmässig nach und überprüfe gemeinsam mit meinen Kundinnen und Kunden: Haben wir das Ziel erreicht? Muss es angepasst werden? So bleibt die Motivation hoch.


Genau das macht den Unterschied zwischen «ich sollte mal» und echten Resultaten: ein klares Ziel, ein Plan in machbaren Schritten und jemand, der dich auf dem Weg begleitet.


Und jetzt du: Was ist dein nächstes Ziel? Und was ist dein nächster Schritt?


Wenn du Unterstützung möchtest, dein Ziel zu finden und zu erreichen, buche dein kostenloses Kennenlerngespräch für Personal Training in Basel. 20 Minuten, unverbindlich, im Studio oder am Telefon.


Mary Carmen Argast · Personal Trainer Basel · Ruchfeldstrasse 24 · 4142 Münchenstein +41 79 521 71 92 · info@personaltrainerbasel.ch




 
 
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